Sonntag, 17. Januar 2010

Etappe El Chalten - Punta Arenas

Distanz: 500km
Hm: 800

Gesammtdistanz: 5700km

Hitchhiking: 320km


Durch die Pampa
Nach einem Ruhetag in El Chalten, den wir bitter nötig hatten, mac
hten wir uns auf in Richtung El Calafate. Hier auf der Argentinischen Seite von Patagonien herrscht meist ein extrem starker Westwind. Für uns ist das auf der verbleibenden Strecke ein grosser Vorteil, da wir uns häufig in südöstlicher Richtung fortbewegen. Dieser Wind ist mit nichts in der Schweiz vergleichbar, es windet oft so stark, wie in der Schweiz ein bis zweimal im Jahr. Desshalb muss man schon leicht masochistisch veranlagt sein um hier längere Zeit gegen den Wind zu fahren. Man kommt auch unter grösster Anstrengung auf keinen grünen Zweig. Aus diesem Grund haben wir jeweils längere Strecken mit Gegenwind gehitchhiked. In El Calafate blieben wir wiederum einen Tag und besichtigten den Weltberümten Perito Moreno Gletscher.

Wikipedia Auszug:
Eine Besonderheit des Perito Moreno ist, dass er einer der wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands ist, der noch kontinuierlich wächst. Der etwa 60 km lange Perito-Moreno-Gletscher mündet in den Lago Argentino. Pro Tag schiebt sich die Eismasse ungefähr einen Meter vorwärts. Dabei trifft ein Teil des Gletschers auf einen Gegenhang und blockiert so etwa alle vier bis zehn Jahre einen Nebenarm des Lago Argentino, den Brazo Rico. Dadurch steigt der Seespiegel im südlichen Teil dieses Arms an. Der Zusammenbruch dieser Barriere ist eines der eindrücklichsten Naturschauspiele und lockt jedes mal viele Touristen und Dokumentarfilmer zum Gletscher. Die letzten „Vorstellungen“ des Gletschers waren 1988, im März 2004, im März 2006 und im Juli 2008. Regelmäßig brechen Teile der 60 Meter hohen und ca. 5 km breiten Gletscherzunge in den Lago Argentino ab, was zu pittoresken Eisbergen und meterhohen Flutwellen im See führt.




Anschliesend ging es weiter nach Punta Arenas, mit einem Zwischenstopp in Rio Turbio. Die Gegend war der, im Altiplano (Peru) sehr ähnlich und gefiehl uns sehr. Wir sahen ausserdem eine Art Strauss, ein Gürteltier, Stinktiere und viele Guanukos (ähnlich wie Lamas). Die Argentinische Pampa ist sehr dünn besiedelt, von einem Mineur erfuhren wir, dass hier die Bevölkerungsdichte eine Person pro Km^2 ist.
Mit dem Wind zu fahren ist natürlich eine grosse Freude, man kommt auf einer flachen Strasse ohne grosse Anstrengung auf 40km/h. Dafür mussten
wir unser Zelt jeweils im Schutze eines Hauses aufstellen, da es sonst extrem ungemütlich ist den Abend zu verbringen.







patagonischer Baum.

Wir sind nun in Punta Arenas. Hier in Chile sind momentan Präsidentschaftswahlen, weshalb alle Geschäfte geschlossen sind. Vor uns liegt nun nur noch das Feuerland und in ca. einer Woche werden wir an unserem Ziel Ushuaia ankommen.

PS. Wir haben unterdessen den letzten Blog mit Bildern aufgewertet.

3 Kommentare:

  1. Hei chau
    Nöd schlecht muess ich säge jetzt sind der doch no schnell gsi.
    Wie gsehts eigentlich mit de Zusatzroute us vergessed er die?
    Gruess feusi

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  2. Ja die Route, wo da mal im Blog gstande isch, isch gstorbe. Infos zur Rückkehr id Schwiz ect. gits im nöchste Blog. Aso Bald:)

    Lg

    Adi

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  3. Hallo Zäme, alti Chrieger!
    Hey hammercool, ihr sind dunne! Gratuliere herzlich. Isch e superleistig.
    Ich soett eigetli laerne daenn isch mer ploetzlich in Sinn cho, ich choennt mal luege wo ihr so sind. Wuensche na ganz en guete abschluss und choemmed bewusst hei! Wo mir vo nordnorwege ploetzlich wieder da gsi sind isch eus alles chli schraeg iecho.

    gruess vom finliboy

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